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Haselstein – 1

25.8. 2021, Haselstein (Süd-West-Wand, freistehend)

* Wanzentod 5+ onsight (solo-toprope) vielseitige, gute Pfalzkletterei
** Westgratversschn. 6- onsight (solo-toprope) super Riss (kurz), kräftig vom Boden weg
Löwenbär 6 onsight (solo-toprope) 1. Ring besser vorclippen, kein Muss
* Dazwischen 6 onsight (solo-toprope) schöne Tour, oben spannende Bewegungs-Crux
* Hasel Hüpf! 8 offen athletische, fordernde Leistenkletterei
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Rödelstein – 4/8

28.6. und 2./12./19./21. 7. 2021, Rödelstein (Süd-West-Wand, freistehend)

* Herbstlaub 7- onsight (solo-toprope) kurze Wand und Sloper-„Dachquerung“
** Yersenia 7- onsight (solo-toprope) feine Route, durchweg gute Züge
* Rot-Grüner-Schl.-kurs 8- rotpunkt (solo-toprope) Längenzug, tolle Überhangsquerung
** Im Fegefeuer 8- rotpunkt (solo-toprope) harter Längenzug, techn. Kante, klasse
** Ameisentrail 8- rotpunkt (solo-toprope) Henkelquerung und Leistencrux, lohnend
** Bumerang 8- rotpunkt (solo-toprope) knackige Einzelstelle, richtig guter Boulder
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Lauterschw. Rappenfels – 3

04.05. 2020, Lauterschwaner Rappenfels (Westwand / Süden, freigestellt)

Nach etwa 3,5 Jahren zurück am Lauterschwaner Rappenfels. Wie die Zeit vergeht.

„Mein lieber Schwan“ war das Projekt, welches mir auch direkt gelang. Eine technisch betonte, senkrechte Kletterei mit sehr kleinen Griffchen in der Crux-Passage. Die kleine „Seitgriffleiste“ hält nur über die Reibung der halben Fingerkuppen und ist gleichzeitig der schwerste Zug – genau dieser kostete mich eine extra Runde, da im ersten Durchstiegsversuch mir genau zum Ende der Schlüsselstelle die Finger wegflutschten. Das ist auch im Video zu sehen, da beim Durchstieg die Sonne schien (Gegenlicht) und als ich im Auto heim gefahren bin wurde es dunkel und es gab ein paar Regentropfen. Aprilwetter im Mai.

Nochmal zusammengefasst, ein sehr schöner Achter, der gute Bedingungen braucht und die Griffchen und Leisten vorher zu putzen ist ebenso nicht verkehrt. Ein paar Züge sind etwas längenabhängig.

Die „Sachsenvariante“ ist eine kurze Ausstiegsversion der „Alten Westwand“. Nach ein wenig hin- und herprobieren ist die Crux viel gänger als zunächst vermutet. Man kommt recht easy in die gute Leiste für rechts und den Kiesel für links. Dann nicht versuchen auf dem Kiesel zu stehen, sondern darunter bleiben und mit links hoch antreten und auf den Fuß schieben. Nun mit links in die „Sloperdelle“ und die Kiste ist im Sack. Der Reibungsausstieg ist nicht wirklich Reibung, einfach technisch schön und nicht wirklich schwer.

Den Tagesabschluss bildete das „Schleichgewicht“. Etwas aufpassen beim Clippen des 2. Ringes, danach folgt direkt die Balance-Schlüsselstelle mit dynamischen Schnapper nach links zur guten Henkelleiste. Nochmals spannendes Füße platzieren und über zwei Leisten zum 3. Ring, danach wird es deutlich leichter. Richtig gut und nicht leicht für 7-.

* Schleichgewicht 7- onsight (solo-toprope) Balance-Crux am 2. Ring, dyn. Schnapper
* Sachsenvariante 7 rotpunkt (solo-toprope) kurz Leiste blockieren, Reibungsausstieg
** Mein lieber Schwan 8 rotpunkt (solo-toprope) sehr technisch, kleinste Griffe, sehr gut
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Rödelstein – 3

14.07. 2017, Rödelstein (Südwand, nur unten Baumschatten)

Wieder in der Pfalz nach dem Schriesheim-Ausflug besuchte ich abermals den Rödelstein. Die Route „Teamwork“ hatte ich mir ausgesucht, ein Klassiker des Sportkletterns in der Pfalz.

Die Tour zu klettern machte richtig viel Spaß. Alles ist fest, nix bröselt oder sandet. Durchgehend ist gute Technik gefragt, viele tolle Züge und Bewegungen werden geboten, nahezu alles ist dabei. Ein wunderbares Rund-Um-Paket. Überwiegend bewegt man sich an Löchern und Leisten.

Im Vorstieg gilt Obacht und ein aufmerksamer Sicherer zwischen dem 1. und 2. Ring. Es müsste auch was zu legen sein ohne sich einen Griff zu verbauen, wenn ich das auf die Schnelle richtig erkannt habe. Ansonsten reichen Expressen vollkommen aus.

*** Teamwork 8- rotpunkt (solo-toprope) durchgängig technisch klasse, fest
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Lauterschw. Rappenfels – 1/2

17.10./14.11. 2016, Lauterschwaner Rappenfels (Westwand / Süden, freigestellt)

Nach einer längeren Kletterpause sowie eines Infektes bot sich heute endlich die Möglichkeit mein letztes offenes Projekt für dieses Jahr abzuschließen, die „Sächsische Manier“ (7/7+) am Lauterschwaner Rappenfels.

Am 17.10. kämpfte ich mich die Tour im Solo-Vorstieg nach oben. Es kam deutlich schwieriger und kräfteraubender als gedacht. In jedem folgenden Durchstiegsversuch ging mir mehr und mehr die Puste aus, so dass ich erfolglos abrücken musste. Dafür gab es jedoch mächtig was zu lernen. Jedesmal fand ich auf ein Neues eine Kleinigkeit, mit der ich noch ein wenig Pulver einsparen konnte. Die Route strotzt vor technische Feinheiten. Komplexe und elegante Bewegungen gehen nahtlos ineinander über und bilden ein anhaltendes, sehr homogenes Gesamtbild. Technisches, vielseitiges Klettern vom Allerfeinsten! Abfliegen kann man auch recht gut.

Bei genialsten Gripverhältnissen (dafür schweinekalt) konnte ich heute diese Route direkt rotpunkten. Mein Einschlafritual, dass Wiederholen der Züge, zeigte Wirkung und ich kletterte fließend durch die „Sächsische Manier“.

Zum Einrichten des Topropes stieg ich den „Plattenweg“ (4+) empor. Einfach, schön, aber nicht ohne. Der Vorsteiger sollte sicher agieren können. Danach boulderte ich in „Mein lieber Schwan“ (8) herum. Überraschenderweise konnte ich nahezu direkt alle Züge klettern, am Stück jedoch keine Chance mehr. Ebenfalls eine enorm technische Kletterei. Winzleisten, kippelig, hart und anhaltend. Danach war der Tank leer. Zum Training schaute ich noch in der „Sachsenvariante“ (7) vorbei. Eine lohnende Ausstiegsoption zur „Alten Westwand“. Fordernde Schlüsselstelle und interessanter, technischer Ausstieg. An Durchstieg war nicht mehr zu denken.

Die Kletterei an der Westschulter des Lauterschwaner Rappenfelses ist sehr von Technik geprägt und überwiegend kleingriffig. Insbesondere die Fußarbeit entscheidet über den Erfolg. Im Ausstieg warten runde Wülste und erfordern nochmals Aufmerksamkeit. Ab 10/11 Uhr scheint die Sonne rein. Um die rutschigen Leisten gut halten zu können, sollte es kühl und schattig sein. Die von mir gekletterten Routen sind sehr hart für den angegebenen Schwierigkeitsgrad. Aufwerten wäre nicht unangebracht. Ich denke, dass die Leisten im Vergleich zu früher schlechter geworden sind und vieles aus- bzw. abgebrochen ist.

Alle Routen benötigen Friends (Keile) zur Absicherung, Placements sind gut. Es sind sehr viele Ringe vorhanden.

* Plattenweg 4+ onsight (solo-vorstieg) interessante Platte, nix für Anfänger
** Sachsenvariante 7 rotpunkt offen
*** Sächsische Manier 7/7+ rotpunkt (solo-toprope) technisch, komplex, homogen, vielseitig
*** Mein lieber Schwan 8 rotpunkt offen