{"id":4747,"date":"2020-04-15T00:00:13","date_gmt":"2020-04-14T22:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=4747"},"modified":"2020-04-19T14:31:35","modified_gmt":"2020-04-19T12:31:35","slug":"geiersteine-16171819","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=4747","title":{"rendered":"Geiersteine &#8211; 16\/17\/18\/19"},"content":{"rendered":"<p>6.\/8.\/10.\/15. 04. 2020, Luger Geiersteine (S\u00fcd-Ost und Nord-Ost, freistehend)<\/p>\n<p>Mein n\u00e4chstes Ziel war &#8222;Blockieren geht \u00fcber Studieren&#8220; an den Luger Geiersteinen. Im Endeffekt ist die Route ein sehr sch\u00f6ner Boulder. Dieser startet mit einem weiten Zug aus den Fingerl\u00f6chern unter dem \u00dcberhang. Anschlie\u00dfend h\u00e4ngt man ordentlich in seinen Armen an mittelpr\u00e4chtigen Griffen. Es folgt ein sehr schwerer Clip und danach die Blockiercrux. Gut angepumpt muss man sich auf seinen Hook schieben und mit der gepumpten linken Hand sehr, sehr, sehr weit nach oben schieben, um an den n\u00f6tigen Griff zu kommen. Auf dem Video sehen meine Durchstiegsversuche zwar nach knapp gescheitert aus, aber ich merkte jedes mal, da fehlen 2-3cm (bei 176cm K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe) und die sind von unten kommend heute und morgen nicht drin. Schon eine sehr harte Geschichte f\u00fcr einen Achter. Also irgendwann wiederkommen.<\/p>\n<p>Einmal schaute ich mir im Anschluss &#8222;Lady Sunshine&#8220; an, mit dem Ergebnis = Null Chance. Sicherlich eine harte 8+. Das andere Mal stieg ich in den bekannten &#8222;Narrenweg&#8220; ein und konnte die Tour fast retro-onsighten. Leider war ich vor der Leistencrux zu gepumpt.<\/p>\n<p>So schwenkte meine Aufmerksamkeit auf &#8222;Rada(r) Love&#8220;. Nach dem Ausbouldertag gab ich mir 50-50 auf einen erfolgreichen Durchstieg. Der gelang mir dann \u00fcberraschenderweise relativ sicher. Mir gef\u00e4llt die Route richtig gut. Zun\u00e4chst sch\u00f6ne, technische Einstiegskletterei. Vor der Schl\u00fcsselstelle kann man ausgiebig rasten und dann muss man eben ordentlich anziehen. Herrliche, k\u00f6rperdynamische Z\u00fcge im Steilen an super Zangen und Auflegern. Danach gilt es nochmal zwei kleinen Leisten zu dr\u00fccken und man hat die Tour im Sack.   <\/p>\n<p>Tagesabschluss bildete die &#8222;Nordwand&#8220;, die Kombination aus &#8222;Direkter Nordwandriss&#8220; und &#8222;Zentrale Nordwand&#8220;. Unten also ein fordernder klassischer Riss und oben dann Waben und L\u00f6cher im \u00dcberhang. Was ein Ausdauerhammer. Im \u00dcberhang fand ich keinen Griff, an dem mir Sch\u00fctteln irgendwie Energie wirklich zur\u00fcckgebracht h\u00e4tte. Die Clips fordernd richtig Kraft und die schwierigsten Z\u00fcge kommen gegen Ende der Route. Da war im Onsight nix mehr zu halten und im Anschluss kam ich mit Ach und Krach gerade so durch.<\/p>\n<p>Noch eine Anmerkung zur Nordwand, sie bietet zwar ab den fr\u00fchen Mittagsstunden Schatten, aber die Art der Griffe und deren Beschaffenheit verlangen nach k\u00fchlen Temperaturen.      <\/p>\n<table>\n<thead>\n<i>Neue Routen<\/i>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>**<\/td>\n<td>Nordwand<\/td>\n<td>7+<\/td>\n<td>rotpunkt (solo-toprope)<\/td>\n<td>Ausdauerhammer, Riss, \u00fcberh. Waben\/L\u00f6cher<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>**<\/td>\n<td>Rada(r) Love<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>rotpunkt (solo-toprope)<\/td>\n<td>athletische, bouldrige Tour, steil<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>*<\/td>\n<td>Blockieren g. \u00fc. S.<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>offen (solo-toprope)<\/td>\n<td>cooler L\u00e4ngenzug, krasser Blockierdr\u00fccker<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<thead>\n<i>Bekannte Routen<\/i>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Narrenweg<\/td>\n<td>8-<\/td>\n<td>kr\u00e4ftig, anhaltend schwierig, enorm vielseitig<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6.\/8.\/10.\/15. 04. 2020, Luger Geiersteine (S\u00fcd-Ost und Nord-Ost, freistehend) Mein n\u00e4chstes Ziel war &#8222;Blockieren geht \u00fcber Studieren&#8220; an den Luger Geiersteinen. Im Endeffekt ist die Route ein sehr sch\u00f6ner Boulder. Dieser startet mit einem weiten Zug aus den Fingerl\u00f6chern unter dem \u00dcberhang. Anschlie\u00dfend h\u00e4ngt man ordentlich in seinen Armen an mittelpr\u00e4chtigen Griffen. 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