{"id":2972,"date":"2018-04-25T00:00:06","date_gmt":"2018-04-24T22:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=2972"},"modified":"2018-04-26T07:05:07","modified_gmt":"2018-04-26T05:05:07","slug":"geiersteine-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=2972","title":{"rendered":"Geiersteine &#8211; 5"},"content":{"rendered":"<p>25.04. 2018, Luger Geiersteine (S\u00fcden-Osten, freistehend)<\/p>\n<p>Der &#8222;Luger-Tor-Weg&#8220; an den Geiersteinen sollte es heute sein. Eine Bilderbuch-Route. Der Einstieg erfolgt entlang eines Risses (Cam) an gro\u00dfen Griffen. Nun quert man ein paar Meter an L\u00f6chern nach rechts in eine abdr\u00e4ngende Wabenwand hinein (Sanduhr). Gute, jedoch kraftraubende Griffe bis zum 4. Ring. Hier gibt es einen perfekten Sch\u00fcttelhenkel ehe die Schl\u00fcsselstelle auf einen wartet. Kleine Dullen und Seitgriffe ben\u00f6tigen doch etwas Fingerstrom ehe der 5. Ring geklippt werden kann. Hier ist das Schwierigste vorbei und es geht relativ entspannt an der Kante zum Ende der Seill\u00e4nge. Vom Feinsten.<\/p>\n<p>Darauf folgte mit &#8222;Geierwally&#8220; die n\u00e4chste Top-Tour. Gro\u00dfgriffig geht es zum 1. Ring an den direkt der technische Teil anschlie\u00dft mit der Crux am 3. Ring. Mehr K\u00f6pfchen und Fu\u00dfarbeit sind gefragt als Fingerkraft. Nun gibt es ein paar Genussmeter an der Kante bevor man in die \u00fcberh\u00e4ngende Wabenwand abbiegt. Der Einh\u00e4ngegriff f\u00fcr den Ring ist weniger gut als er ausschaut, eventuell lohnt sich hier eine steife Exxe um den etwas fr\u00fcher klinken zu k\u00f6nnen, wenn man nicht \u00fcber Zusatzreserven verf\u00fcgt. Ansonsten H\u00e4nde aus den Taschen und z\u00fcgig durchklettern. Steht man wieder auf seinen F\u00fc\u00dfen steigt es sich entspannt zum Standring. Wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>Beide Touren besitzen noch jeweils eine zweite Seill\u00e4nge, welche jedoch sehr selten geklettert werden. Wenn sollte man wohl eher die vom &#8222;Luger-Tor-Weg&#8220; machen.<\/p>\n<p>Am Ende gelang mir noch der &#8222;Direkte Einstieg des Luger-Tor-Wegs&#8220; nach einmaligem Auschecken. Der Onsight misslang, da ich nicht weit genug nach rechts in die Wabenwand nach dem L\u00e4ngenzug abgebogen bin. Richtig gute Z\u00fcge und insbesondere tolle Griffstrukturen, ohne den L\u00e4ngenw\u00fcrger w\u00e4ren es zwei Sterne. <\/p>\n<p>Was soll ich schreiben, die Routen bieten schlichtweg allerbestes Pfalzklettern. Und zwar im kr\u00e4ftigen, ausdauernden Bereich. Alle Z\u00fcge sind relativ einfach zu lesen, ausgenommen einmal die technische Crux in &#8222;Geierwally&#8220;. Freunde von L\u00f6chern und Waben kommen vollends auf ihre Kosten. Kleine Griffe gibt es nicht wirklich. Dar\u00fcberhinaus braucht man bis auf zwei weitere Sicherungen f\u00fcr den &#8222;Luger-Tor-Weg&#8220;  nichts als Exxen an den G\u00fcrtel zu h\u00e4ngen. Ringabst\u00e4nde und Schwierigkeitsangaben sind nat\u00fcrlich pfalztypisch.   <\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Luger-Tor-Weg<\/td>\n<td>7-<\/td>\n<td>onsight (solo-vorstieg)<\/td>\n<td>L\u00f6cher, Waben, ausdauernd, vom Feinsten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Geierwally<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>onsight (solo-toprope)<\/td>\n<td>komplette, vielseitige Top-Tour<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>*<\/td>\n<td>Dir. Einstieg LTW<\/td>\n<td>7+\/8-<\/td>\n<td>rotpunkt (solo-toprope)<\/td>\n<td>L\u00e4ngenzug, tolle Griffstrukturen, gut<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.04. 2018, Luger Geiersteine (S\u00fcden-Osten, freistehend) Der &#8222;Luger-Tor-Weg&#8220; an den Geiersteinen sollte es heute sein. Eine Bilderbuch-Route. 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