{"id":2388,"date":"2017-06-12T00:00:42","date_gmt":"2017-06-11T22:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=2388"},"modified":"2017-06-13T08:56:35","modified_gmt":"2017-06-13T06:56:35","slug":"rindsberg-westpfeiler-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=2388","title":{"rendered":"Rindsberg Westpfeiler &#8211; 1"},"content":{"rendered":"<p>12.06. 2017, Rindsberg Westpfeiler (Westen und S\u00fcden, freistehend)<\/p>\n<p>Heute stand &#8222;Klettermeter machen&#8220; auf meiner Agenda. Es zog mich daf\u00fcr an den Rindsberg Westpfeiler. Fazit am Ende des Tages &#8211; genial, sowohl die Touren als auch, dass ich alle im Onsight klettern konnte. Die n\u00f6tige Portion Gl\u00fcck dazu stand dieses Mal auf meiner Seite. <\/p>\n<p>Mein Klettertag begann am Standring des &#8222;Bergwegs&#8220; auf dem Westwandband. Per Solo-Vorstieg ging es luftig-klassisch (fest, Schuppe, Riss) empor zum n\u00e4chsten Stand bzw. Umlenker der beiden folgenden Routen. Eine wundersch\u00f6ne 2. Seill\u00e4nge mit der 6er Passage, obenraus ist es einfacher. Es folgte der &#8222;Elefantenfu\u00df&#8220;. Die Schwierigkeit reduziert sich auf wenige Z\u00fcge. Gut, kr\u00e4ftig, gro\u00dfgriffig und eher bouldrig. Der folgende Rissausstieg ist Genuss. Unter 170cm K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe wird es hier sicherlich deutlich schwerer, genau wie in &#8222;Albatross&#8220;. Diese Tour bietet \u00fcber die drei Haken herrliche Klettermeter. Knackig und anhaltend, 7- ist mehr als ausgereizt meiner Meinung nach. Kleingriffig und technisch anspruchsvoll. An der Rettungsleiste sind die Arme dick. Der Ausstieg ist abermals Genuss. <\/p>\n<p>Danach folgten die langen Routen der S\u00fcd-West-Wand (sonnig ab ca. 10 Uhr). Einerseits &#8222;Dying Akku&#8220; und andererseits die &#8222;Lange Westwand&#8220; (Achtung E2). Ein Klettertraum. Homogenes und technisches Wandklettern von unten bis oben. Die Arme werden schwerer und schwerer. Besondere oder tricky Schwierigkeiten gibt es nicht. Es finden sich stets Griffe und Tritte (\u00fcberwiegend mittelgro\u00df), die man kraftsparend verbinden muss, oftmals steht man auf Reibung. Das merkten auch meine Waden am Ende des Tages an. Wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>Kurz vor der Heimfahrt h\u00e4ngte ich noch die 1. Seill\u00e4nge des &#8222;Bergwegs&#8220; an. Eine komplett selbst abzusichernde Rissverschneidung, die Material nahezu ohne Ende aufsaugen kann. Hier klettert man h\u00e4ufig an runden Strukturen und auf Reibung im 5. Grad. Lang und sehr sch\u00f6n, trotz der deutlichen Begehungsspuren im Sandstein.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Routen ben\u00f6tigt Ihr im Vorstieg mobile Sicherungen. Im oberen Teil ist der Fels fest, unten \u00f6fters sandig, dies st\u00f6rt aber nahezu kaum. Die Bewertungen der Touren sind klassisch hart.           <\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Bergweg<\/td>\n<td>6<\/td>\n<td>onsight (solo-vorstieg)<\/td>\n<td>lange Rissverschneidung \/ klassisch luftig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Dying Akku<\/td>\n<td>7-<\/td>\n<td>onsight (solo-toprope)<\/td>\n<td>lang, anhaltend, technisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>Lange Westwand<\/td>\n<td>7-<\/td>\n<td>onsight (solo-toprope)<\/td>\n<td>lang, anhaltend, technisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>**<\/td>\n<td>Albatross<\/td>\n<td>7-<\/td>\n<td>onsight (solo-toprope)<\/td>\n<td>knackige, homogene Schl\u00fcsselpassage<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>*<\/td>\n<td>Elefantenfu\u00df<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>onsight (solo-toprope)<\/td>\n<td>kr\u00e4ftige, gute Crux, Rissausstieg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.06. 2017, Rindsberg Westpfeiler (Westen und S\u00fcden, freistehend) Heute stand &#8222;Klettermeter machen&#8220; auf meiner Agenda. 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