{"id":1619,"date":"2016-10-14T00:00:15","date_gmt":"2016-10-13T22:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=1619"},"modified":"2016-10-18T10:02:44","modified_gmt":"2016-10-18T08:02:44","slug":"roedelstein-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nureinkleinesklettertagebuch.de\/?p=1619","title":{"rendered":"R\u00f6delstein &#8211; 1\/2"},"content":{"rendered":"<p>6.10.\/14.10. 2016, R\u00f6delstein (S\u00fcdwand, nur unten Baumschatten)<\/p>\n<p>Und ab ging es zum n\u00e4chsten Felsklassiker, dem R\u00f6delstein bei Vorderweidenthal. Am 6.10. k\u00e4mpfte ich mich per GriGri-Solo die &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220; (8-) hinauf. Da ich heute direkt per Solo-Toprope in die Route eingestiegen bin, ist mir erstmalig durch diesen Vergleich so richtig bewusst gewurden, wieviel mehr Kraft ein Solo-Vorstiegs-Klettern im Vergleich zum normalen Vorstieg oder gar dem Ausbouldern am Toprope kostet. Daher war an diesem Tag kein Rotpunkt mehr drin, jedoch absolvierte ich ein Hammer-Training in den folgenden Durchstiegsversuchen.<\/p>\n<p>Um mir das Toprope f\u00fcr die &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220; einzuh\u00e4ngen bot sich direkt der &#8222;Oliverweg&#8220; (6+). Diesen konnte ich im Onsight klettern. Eine starke Tour bis zum 3. Ring, gute Bewegungen mit einer sehr lohnenden Schl\u00fcsselstelle. Anschlie\u00dfend geht es recht einfach eine Platte hinauf bis zum Standring. Weiterklettern lohnt sich, denn der Ausstieg ist luftig und l\u00f6st sich wunderbar auf. <\/p>\n<p>Nun war die &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220; an der Reihe und ich konnte diese Hammer-Tour direkt punkten. Viel besser geht es kaum. Unten geht es abdr\u00e4ngend (bauchig) an L\u00f6chern und Leisten recht anhaltend sowie eher technisch vorw\u00e4rts. Die Crux, eine Plattenstelle, folgt flie\u00dfend mit einer Zange f\u00fcr rechts und einer Mini-Leiste f\u00fcr links. Es warten 3 weitere Einzelstellen, vor denen man sich ausgiebig erholen kann. Zun\u00e4chst eine interessante Verschneidung mit luftigen Ausstieg. Danach das erste D\u00e4chlein, welches sehr kr\u00e4ftig daherkommt und sich herrlich per Hook aufl\u00f6st. Den kr\u00f6nenden Abschluss bildet das zweite D\u00e4chlein, das auf den ersten Blick sehr fordernd wirkt, jedoch per Knieklemmer eine geniale L\u00f6sung parat h\u00e4lt. Vom Feinsten. Von unten bis oben allerbestes Klettern!        <\/p>\n<p>Da mein Toprope an der richtigen Stelle f\u00fcr den &#8222;Ameisentrail&#8220; (8-\/8) hing, stieg ich hier noch ein und konnte die Route fast im Onsight klettern, 2cm mehr Reichweite und es h\u00e4tte geklappt. Am Start wartet ein seitliches &#8222;Hangelband&#8220; an L\u00f6chern, die F\u00fc\u00dfe k\u00f6nnen nahezu nur auf Reibung stehen. Anhaltend, jedoch recht gut machbar. Direkt im Anschluss folgt der gr\u00f6\u00dfenabh\u00e4ngige Schl\u00fcsselzug. Kommt man direkt hoch, kommt die Bewertung mit 8- hin, weder zu leicht, noch zu schwer f\u00fcr den Grad. Kommt man nicht an den Zielgriff, muss man Zwischengreifen und eine Mikro-Leiste mit rechts zuballern, die F\u00fc\u00dfe hochsetzen, weiterhin blockieren und hart den K\u00f6rper rausschieben. Das liegt meines Erachtens im oberen 8. Grad. Der Rest der Route ist deutlich einfacher ohne gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeit. Luftige Kletterei, die Spa\u00df macht. Im Endeffekt bestimmt ein enorm gr\u00f6\u00dfenabh\u00e4ngiger Zug die Schwierigkeit der Tour.   <\/p>\n<p>Alle Routen ben\u00f6tigen Friends (Keile) zur Absicherung, Placements sind gut.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>**<\/td>\n<td>Oliverweg<\/td>\n<td>6+<\/td>\n<td>onsight (solo-vorstieg)<\/td>\n<td>starker Einstieg, danach einfacher, oben luftig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>***<\/td>\n<td>H\u00f6llenfahrt<\/td>\n<td>8-<\/td>\n<td>rotpunkt (solo-toprope)<\/td>\n<td>Hammer-Tour, wundersch\u00f6ne Passagen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>**<\/td>\n<td>Ameisentrail<\/td>\n<td>8-\/8<\/td>\n<td><\/td>\n<td>fast im onsight&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6.10.\/14.10. 2016, R\u00f6delstein (S\u00fcdwand, nur unten Baumschatten) Und ab ging es zum n\u00e4chsten Felsklassiker, dem R\u00f6delstein bei Vorderweidenthal. Am 6.10. k\u00e4mpfte ich mich per GriGri-Solo die &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220; (8-) hinauf. 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